JWG St. Martin


Geschlecht
: männlich
Aufnahmealter: ab 16 Jahre
Plätze: 9
Gesetzl. Grundlagen: §§ 27, 34, 35a, 36, 41 SGB VIII, § 53 SGB XII

Hier können Sie den Flyer Haus St. Martin downloaden

Zielgruppe

Die Jugendwohngemeinschaft „Haus St. Martin“ ist geeignet für junge Männer,

  • die bereits einen gewissen Grad an Eigenständigkeit und Zuverlässigkeit erreicht haben,
  • die Unterstützung zur Planung und Strukturierung ihres Alltages benötigen
  • die aufgrund ihres bisherigen Lebensweges noch Erfahrungen und Fertigkeiten nachholen und trainieren wollen/müssen
  • die noch Begleitung und Unterstützung in die eigene Selbstständigkeit (eigene Wohnung) benötigen

Pädagogische Handlungsansätze

Das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft und die Zusammenarbeit mit den jungen Männern basiert auf dem "Prinzip der Selbstverantwortung" und ist ausgerichtet auf ein möglichst hohes Maß an Verselbstständigung, Selbstständigkeit, Eigenverantwortung und Partizipation.

Die drei Säulen der Selbstverantwortung:"Wählen, Wollen und Antworten" stellen dabei in den Vordergrund, dass Verantwortung Handeln bedeutet.

Die Zusammenarbeit mit den jungen Männern gestaltet sich entsprechend ihren individuellen Ressourcen, Fähigkeiten, Potentialen und Kompetenzen. Zum Selbstverständnis des Betreuerteams gehören dabei eine verbindliche Wegbegleitung und Moderation sowie die(Wissens-) Vermittlung über Anleiten-Mitmachen-Trainieren.

  • Selbstständigkeitstraining in den Bereichen schulische und berufliche Bildung, Finanzen, Umgang mit den Ämtern und Behörden, Haushaltsführung, Einkauf, gesunde Ernährung usw.
  • Autonomie-und Demokratieförderung durch Partizipation und Belassung von Verantwortung für die eigene Lebensgestaltung sowie die Mitgestaltung eines gelingenden Zusammenlebens in der Wohngemeinschaft und Abstimmung von Pflichten und Aufgaben zur Selbstversorgung. Dazu gehören: verpflichtendes wöchentliches Gruppengespräch, mit Abstimmung der Hausordnung, Festlegung der Pflichten und Aufgaben im Wochenplan, Übertragung und Verwaltung des wöchentlichen Einkaufsbudgets, Übertragung des täglichen Kochdienstes für die Gruppe
  • individuelle Lebenswegplanung entsprechend gemeinsam abgestimmter Ziele und Aufträgen aus der Hilfeplanung unter Berücksichtigung unterschiedlicher kultureller Hintergründe und Voraussetzungen.
  • bewußt integrierte Zeiten indirekter Betreuung(verbindliche Rufbereitschaft der Mitarbeiter) zur Einübung eines verantwortlichen Umgangs mit Freiräumen

Ziele

  • Aufbau bzw. Erweiterung persönlicher und sozialer Kompetenzen
  • Schulabschluss und Vorbereitung des beruflichen Einstiegs
  • Entwicklung von Sicherheit bei der Bewältigung des eigenen Lebensalltags
  • Erarbeiten einer realistischen Lebensperspektive
  • Förderung einer angemessenen Beziehungsgestaltung zum Herkunftssystem
  • Finden der eigenen Identität als junger Mann
  • Adäquate Freizeitgestaltung
  • Entlassung in ein selbstständiges, selbstbestimmtes, sozial und gesellschaftlich akzeptiertes Leben
  • Einzug in die eigene Wohnung

 

 


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