Heil- und inklusivpädagogische Gruppe Vita


Geschlecht
: koedukativ
Aufnahmealter: 12 - 18 Jahre
Plätze: 8
Gesetzl. Grundlage: §§ 34, 41 SGB VIII,  §§ 53 ff. SGB XII

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Zielgruppe

Die heil- und inklusivpädagogische Intensivwohngruppe ist geeignet für Jugendliche,

  • die auf Grund von Entwicklungsdefiziten und/oder Behinderungen (Lernbehinderung, geistige Behinderung) sowie mangelnder sozialer Kompetenzen und daraus folgenden Verhaltensauffälligkeiten eine intensive Begleitung und Förderung benötigen
  • die Unterstützung zur Strukturierung des Alltags benötigen
  • die eine intensive Unterstützung bei der Ich-Findung benötigen
  • die eine besondere Förderung zum Erlangen von Alltagsfähigkeiten benötigen
  • die intensive Unterstützung bei der Sozialisation in Gruppe und Gesellschaft benötigen
  • die aufgrund ihrer bisherigen Lebenssituation Erfahrungen nachholen wollen/müssen

Pädagogische Handlungsansätze

Heil- und inklusivpädagogische Lebensgemeinschaft mit individuell abgestimmten Förderkonzepten und dem Schwerpunkt  der Förderung sozialer Kompetenzen „Vom Ich – zum Du – zum Wir“

  • strukturierter Tagesablauf nach individuellem Entwicklungsstand
  • Ressourcenorientierung
  • Atmosphäre der Akzeptanz, der Sicherheit und des Wohlfühlens
  • Ernst nehmen der individuellen Bedürfnisse und Lebensperspektiven
  • Vormachen – Mitmachen - Nachmachen
  • Einzelförderungsmodul „Vom Ich“ (Auseinandersetzung mit der eigenen Person, Rolle, Herkunft)
  • Kleingruppenmodul „Zum Du“ (Auseinandersetzung mit anderen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede, Akzeptanz)
  • Gruppenmodul „Zum Wir“ (zu wem gehöre ich, wie kann ein Wir-Gefühl entstehen, Partizipation und Eigenverantwortung)
  • Unterstützung der innerfamiliären Kommunikation und der Elternkompetenz

Ziele

  • Abbau von Spannungen und Beruhigung des Alltags
  • Persönlichkeitsförderung/-stärkung, Finden der eigenen Rolle/Identität
  • Förderung der Sozialkompetenz
  • Schulische und berufliche Klärung sowie Förderung
  • Entwicklung und Förderung von Alltagskompetenzen im lebenspraktischen Bereich
  • Adäquate Freizeitgestaltung
  • Klärung im familiären Beziehungssystem
  • Förderung zum Übergang in die Verselbständigung
  • Rückführung in das Herkunftssystem oder Vermittlung und Begleitung in weiterreichende und/oder lebenslange Wohnformen
  • Bei der Perspektivplanung ist eine kurzzeitige Entlastung des Herkunftssystems genauso denkbar wie ein längerfristiger Verbleib in der Wohngruppe mit dem Ziel der Rückführung, der Weitervermittlung oder der Verselbständigung

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