Heil- und inklusivpädagogische Gruppe STEP

Geschlecht: koedukativ
Aufnahmealter: 16 - 25 Jahre
Plätze: 9 (5 Intensiv – 4 Regel, die Aufnahme erfolgt grundsätzlich in den Intensivgruppenbereich)
Gesetzliche Grundlage: §§ 34, 35a, 41 SGB VIII, Kapitel 6 §§ 53 ff. SGB XII

Hier können Sie den Flyer STEP downloaden.

Zielgruppe

Die heil- und inklusivpädagogische Intensivwohngruppe ist geeignet für Jugendliche und junge Erwachsene,

  • die auf Grund von Entwicklungsdefiziten und/oder Behinderungen eine intensive Begleitung auf dem Weg ins betreute Wohnen benötigen und bei denen ein besonderen Förderungs- und Trainingsbedarf vorhanden ist
  • die sich häufig im Grenzbereich zwischen einer Lern- und einer leichten geistigen Behinderung befinden und/oder aufgrund psychischer Erkrankungen nur bedingt belastbar sind
  • die mit individuellem Training die Möglichkeit zur Erreichung der Verselbstständigung haben

Pädagogische Handlungsansätze

Heilpädagogische, koedukative Wohngemeinschaft als kombiniertes Regel- und Intensivangebot mit abgestimmtem Angebot zur Förderung und Verselbstständigung der jungen Erwachsenen und dem Schwerpunkt einer intensiven Begleitung auf dem Weg in die eigene Wohnung oder eine andere betreute Wohnform.

Diese wird sichergestellt durch folgende Schritte:

  • Ressourcenorientierung
  • professionelle Begleitung und Hilfestellung
  • Standortbestimmung
  • Festlegen  der persönlichen Ziele
  • Festlegen der einzelnen Schritte auf dem Weg zum Ziel
  • Teilnahme an abgestimmten Trainingsprogrammen in Kleingruppen
  • Anleitung, Kontrolle und Anpassen der Meilensteine
  • Selbsteinschätzung der jungen Erwachsenen in den verschiedenen Lernbereichen
  • Erarbeitung einer eigenen Lebenswegplanung
  • Einzelgesprächen mit dem jungen Erwachsenen um eine selbstbewusste aber auch realistische Haltung zur eigenen Person und zu den eigenen Fähigkeiten entwickeln zu können
  • Tages- und Wochenplanung
  • Einbeziehung individueller Interessen
  • Unterstützung und Anleitung in das soziale Umfeld (Vereine, Gemeinden etc.)
  • individuelle Hilfeplanung unter Einbeziehung des jungen Menschen und den Sorgeberechtigten/Betreuern
  • Flexible und prozesshafte an den Bedarfen des jeweiligen Familiensystems orientierte Familienarbeit
  • Überleitung in eine Betreuungsform mit größtmöglicher Selbstständigkeit und Selbstbestimmung

Ziele

  • Erreichung der individuell größtmöglichen Selbstständigkeit
  • Vermittlung  einer hohen Alltagskompetenz
  • Eröffnen von Erfahrungsräumen und Entwicklung von Hilfsstrategien zur Gestaltung eines möglichst überschaubaren Tagesablaufs
  • Raum zur Nachreifung geben, der zur Ich-Findung sowie zur Erarbeitung einer eigenen Lebensplanung dient
  • Erlernen von alltagsrelevanten Fähigkeiten in speziellen Kleingruppen oder Einzeltrainings
  • Selbstbewusste und realistische Haltung zur eigenen Person und zu den eigenen Fähigkeiten entwickeln
  • Erarbeitung individueller schulischer/beruflicher Perspektiven
  • Klärung der weiteren Wohn- und Lebensperspektiven, am Ende des Prozesses

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